Sonntag, 20. September 2009

Zeckenspeichel tötet Krebszellen


Zeckenspeichel tötet Krebszellen






Tumor bei Ratten durch Speichelproteine geheilt

Zecken wird im Labor der kostbare Speichel abgesaugt (Foto: Instituto Bontantan)Sao Paulo (pte/28.08.2009/16:55) - Ein Protein aus Zeckenspeichel könnte eines Tages die Krebstherapie verbessern. Das behaupten Biomediziner vom Instituto Butantan http://www.butantan.gov.br/ in Sao Paulo. Eine Substanz, die von weiblichen, vollgesaugten Zecken zur Hemmung der Blutgerinnung produziert wird, stellte sich im Rattenversuch als geeignetes Heilmittel gegen Krebs heraus. Untersucht wurde dabei der Speichel der Cayenne-Zecke, die besonders die subtropischen und tropischen Küstenregionen Südamerikas besiedelt, wo sie als Überträger des Fleckfiebers gilt.

Dass Zeckenspeichel für therapeutische Zwecke einsetzbar ist, haben die brasilianischen Forscher schon zuvor gezeigt. Die Substanz verfügt über spezielle Proteine, die die Blutgerinnung hemmen und so der Zecke erst ermöglichen, sich mit Blut von Tieren oder Menschen vollzusaugen. Blutgerinnung läuft generell in Kaskaden ab, wobei mehr als ein Dutzend von Blutgerinnungsfaktoren miteinander reagieren. Im Speichel angesaugter weiblicher Cayenne-Zecken wurden in früheren Studien Hemmstoffe gegen die Gerinnungsfaktoren II und X identifiziert. Auf der Suche nach neuen Hemmstoffen wollte das Forscherteam um die Molekularbiologin Ana Marisa Chudzinski-Tavassi herausfinden, wie das Zeckenspeichel-Protein auf andere Zellen wirkt, unter anderem bei Tumorzellen. Das Protein tötete die Krebszellen überraschend ab, während es gesunde Zellen unberührt ließ. Um die Wirkung genauer zu entschlüsseln, behandelten die Forscher krebskranke Ratten mit dem Protein. "Falls man einen kleinen Tumor bei den Tieren 14 Tage lang behandelte, entwickelte er sich nicht weiter, sondern ging sogar leicht in seiner Masse zurück. Als wir die Behandlung über 42 Tage dauern ließen, wurde der Tumor vollständig eliminiert", berichtet die brasilianische Forscherin. Das Zecken-Protein könnte eines Tages Medikamente für Haut-, Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs liefern. Das würde jedoch jahrelange klinische Tests und eine beträchtliche finanzielle Unterstützung erfordern, was in Brasilien der Einschätzung der Wissenschaftler zufolge nicht denkbar sei. Chudzinski-Tavassi hat das als "Faktor X aktiv" benannte Protein mittlerweile am Patentamt gemeldet. "Die Entdeckung ist eine Sache, die Umsetzung für medizinische Zwecke jedoch eine andere", so die Forscherin.

pressetext.austria

Anmerkung. Krebs ist nicht gleich Krebs. Insofern dürfte diese Entdeckung differenziert betrachtet werden. Aber eine gute Nachricht ist diese Erkenntnis auf alle Fälle.


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Mittwoch, 30. Juli 2008

Ein Chip für die Krebsüberwachung

Ein Chip für die Krebsüberwachung
Neues Verfahren weist Tumorzellen im Blut von Krebspatienten nach
Ein kleiner Mikrochip kann Krebszellen aus einer Blutprobe herausfischen: Die Zellen bleiben dabei an speziell präparierten Mikrostrukturen haften und können danach von Medizinern weiter untersucht werden. Bei Lungenkrebspatienten haben amerikanische Forscher um Shyamala Maheswaran vom Krebszentrum des Massachusetts General Hospital in Charlestown nun gezeigt, dass dieser Bluttest ähnlich zuverlässig zur Verlaufskontrolle einer Krebstherapie genutzt werden kann wie die üblichen, schmerzhaften Entnahmen von Gewebeproben. Aus dem genetischen Profil der herausgefischten Tumorzellen wollen die Forscher bestimmen, welche Medikamente am besten anschlagen.

Im Mikrochip fließt die Blutprobe durch haarfeine Kanäle und umspült darin rund 78.000 Mikrostäbe. Auf diesen Stäbchen sind bestimmte Eiweiße aufgebracht, die an entsprechende Proteine des Tumors binden. In Untersuchungen mit 27 Lungenkrebspatienten, denen zehn Milliliter Blut abgenommen wurde, fanden die Forscher rund hundert Tumorzellen pro Milliliter Blut. Ein Vergleich mit Zellproben aus Biopsien zeigte den Forschern, dass die herausgefischten Tumorzellen mit den Gewebeproben zu 92 Prozent übereinstimmen.Die Forscher hoffen, die bislang noch aufwendige Labortechnik zu einem einfachen Bluttest weiter entwickeln zu können. Dann könnte die Entwicklung eines Lungenkrebsleidens und der Verlauf der Therapie über eine Blutprobe anstatt einer Gewebeprobe aus dem Körperinneren verfolgt werden. Tumorzellen in der Blutbahn bedeuten nach Angaben der Forscher nicht zwingend, dass sich der Krebs darüber auch auf andere Körperregionen ausbreitet. Die Menge an Krebszellen im Blut kann aber bei manchen Krebstypen Aufschluss darüber geben, wie stark die Krankheit fortgeschritten ist. Durch eine Analyse des Erbmaterials der Tumorzelle können die Forscher auch feststellen, ob der Krebs etwa durch Mutationen eine Resistenz gegen ein Medikament entwickeln konnte. Dies würde bei der Wahl der richtigen Therapie helfen, betonen die Forscher.

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Dienstag, 22. Januar 2008

Helfen Fieber und Bakterien gegen Krebs?


Wirken Bakterien plus Fieber gegen Krebs?

Spontanheilungen bei Krebs geben noch immer Rätsel auf. Prof. Heinz-Uwe Hobohm, Bioinformatiker an der FH Gießen-Friedberg, arbeitet seit Jahren an der wissenschaftlichen Erklärung dieses Phänomens.

Fieber verstärkt die Immunantwort auf Krebszellen.

Dazu hat er viele Fallbeschreibungen aus Fachzeitschriften ausgewertet. Ihm fiel auf, dass diese Spontanremissionen oft in engem zeitlichen Zusammenhang mit einem heftigen fiebrigen Infekt stehen. Tatsächlich fand Hobohm dann in etlichen verstreuten epidemiologischen Studien bestätigt, dass eine persönliche Krankengeschichte mit vielen Infekten das Krebsrisiko senkt. Diese "reinigende Wirkung" kann sich auch entfalten, wenn Krebs bereits entstanden ist: Beispielsweise kann ein Infekt nach einer Krebsoperation den Erfolg des Eingriffs deutlich verbessern. Inzwischen hat man dafür eine plausible biochemische Erklärung gefunden: Durch bakterielle Produkte, so genannte PAMP (Pathogen Associated Molecular Pattern), findet eine Stimulation des angeborenen Immunsystems statt.

Jedem Impfstoff sind Adjuvanzien beigefügt, von denen man lange Zeit lediglich wusste, dass sie die Immunantwort um ein Vielfaches verstärken. Erst kürzlich hat man erkannt, dass Adjuvanzien in Impfstoffen auf dieselben Proteine im menschlichen Körper wirken wie PAMP-Substanzen: auf die so genannten Toll-Rezeptoren. Diese sind essenzielle Bestandteile des angeborenen Immunsystems, die zu einer viel stärkeren Immunantwort gegen Krebszellen führen. Fieber verstärkt diese Wirkung wahrscheinlich auf vielfältige Weise. Man weiß beispielsweise, dass Krebszellen oft hitzeempfindlicher sind als normale Körperzellen.Mit den Professoren John Grange und John Stanford aus London hat Hobohm nun einen weiteren Artikel in "Critical Reviews in Immunology" publiziert. Darin wird die derzeitige Anwendung von PAMP in Frage gestellt.
Versuche wegen falscher Anwendung gescheitert?

Die wenigen vorliegenden klinischen Studien zu PAMP waren bislang nicht sehr erfolgreich, nach Ansicht des Autorentrios eine Folge falscher Anwendung. Anstatt einzelne PAMP über kurze Zeiträume bei austherapierten Patienten zu testen, so die Verfasser, sollte man einen Cocktail von PAMP über längere Zeit an nicht entsprechend vorbehandelten Patienten unter Fieber anwenden. Nur dann könne sich das volle Potenzial von PAMP offenbaren. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Universität Gießen soll nun an Mäusen geprüft werden, ob die Verabreichung von PAMP-Substanzen unter gezielter Fiebererzeugung tatsächlich die Wirkung dieser Krebstherapie verbessern kann.

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Sonntag, 13. Januar 2008

Lungenmetastasen entfernen.

Lasertechnik
Die Lunge von Krebs befreit
Von Nicola von Lutterotti

Zur Behandlung von Lungenkrebs ist die frühzeitige Erkennung von großer Bedeutung
04. Januar 2008 Mit einer neuartigen Lasertechnik lassen sich Lungenmetastasen schonend und oft sogar vollständig entfernen. Dennoch muss nach wie vor ein erheblicher Anteil der Betroffenen auf eine solche mitunter lebensrettende Behandlung verzichten. Einer der Gründe hierfür mag sein, dass die auch photothermische Resektion genannte Methode selbst in der onkologischen Fachwelt erst unzureichend bekannt ist. Zwar gibt es in Deutschland mittlerweile rund 40 thoraxchirurgische Zentren, die das Verfahren anbieten. Diese Option wird bislang aber recht selten genutzt.
Offenbar nehmen viele Ärzte an, dass sich ein chirurgischer Eingriff bei Patienten mit Lungenmetastasen in den seltensten Fällen lohnt. Bei der herkömmlichen Operationsweise sind solche Vorbehalte in der Tat angebracht. Hier werden die Streuherde mit einem Klammernahtgerät, einem Stapler, vom gesunden Gewebe abgeklemmt und anschließend herausgetrennt. Da man mit dem Stapler nur geradlinige Nähte anbringen kann und - um eine Ausbreitung von Krebszellen zu vermeiden - außerdem einen größeren Abstand zum Tumorrand halten muss, führt die Klammernahttechnik zu erheblichen Gewebeverlusten. Als sinnvoll gilt sie daher nur bei Patienten mit bis zu fünf Lungenmetastasen.
Auf den „richtigen“ Laser kommt es an
Demgegenüber kommt die Laserchirurgie für einen weitaus größeren Teil der Patienten in Betracht. Maßgeblich beteiligt an der Entwicklung dieses Verfahrens war Axel Rolle vom Zentrum für Pneumologie, Thorax- und Gefäßchirurgie am Fachkrankenhaus in Coswig. Wie der Thoraxchirurg in einem Gespräch erläuterte, bestand der entscheidende Schritt in der Wahl des „richtigen“ Laserlichts. Denn dieses müsse einerseits in der Lage sein, das zarte Lungengewebe zu schneiden, solle aber andererseits die offenen Wunden so gut verschließen, dass weder Blut noch Luft auszutreten vermögen.

Als besonders geeignet hat sich Rolle zufolge Laserlicht mit einer Wellenlänge von 1318 Nanometern erwiesen. Früher mit Neodym-Yag-Kristallen erzeugt, lässt sich dieses inzwischen auch mit Diodenlasern herstellen, und zwar in hoher Intensität, wodurch sich die Operationszeit erheblich verkürzte. Während der Operation tastet der Chirurg die Lunge über einen Schnitt in der seitlichen Brustwand zunächst Zentimeter um Zentimeter ab. Wird er fündig, umkreist er die Wucherung in wenigen Millimetern Abstand vom Tumorrand mit dem Laser und schneidet sie so aus dem Gewebe heraus. Die dabei entstehenden Löcher müssen nur an der Oberfläche vernäht werden.

Es bestimmt nicht in jedem Fall eine Ausicht auf Erfolg.

Sachgerecht angewandt führt das Verfahren nur selten zu Komplikationen. Darauf verwies Bernward Passlick von der Abteilung für Thoraxchirurgie der Universität in Freiburg, der das Verfahren ebenfalls seit geraumer Zeit nutzt und derzeit bei weiteren Indikationen erprobt. Zu den Vorzügen der Laserchirurgie zählt demnach, dass nur wenig gesundes Lungengewebe verlorengeht. Denn anders als bei der herkömmlichen Vorgehensweise könne man die Metastasen entlang ihrer Konturen herausschneiden, so Passlick. Auch müsse man nur einen geringen Sicherheitsabstand zum Krebsherd einhalten. Denn mit dem gestreuten Laserlicht lässt sich das Tumorbett offenbar so gut verschweißen, dass die entarteten Zellen nur schwer entkommen können. Passlick zufolge geht bei der Klammernahttechnik etwa siebenmal so viel gesundes Lungengewebe verloren wie bei der Lasertechnik. Daher könne man das Verfahren sogar bei Patienten mit mehr als hundert Lungenmetastasen anwenden.
Nicht allen Betroffenen kommt die Lasertherapie allerdings gleichermaßen zugute. Aussicht auf Erfolg hat sie nach Angaben von Rolle üblicherweise nur, wenn lediglich die Lunge mit Metastasen befallen ist und der ursprüngliche Tumor vollständig entfernt werden konnte. Hat der Krebs indes schon weiter gestreut, lasse das Verfahren keinen therapeutischen Nutzen mehr erwarten. Einer frühzeitigen Diagnose von Lungenmetastasen komme daher erhebliche Bedeutung zu. Dies gelte umso mehr, als viele Krebsleiden zunächst die Lunge besiedelten und erst später auch andere Organe befielen.

Studie zeigt vergleichsweise gute Überlebenschancen.

Werden Lungenmetastasen rechtzeitig entnommen, haben die Patienten vergleichsweise gute Überlebenschancen. Das geht unter anderem aus einer von den Coswiger Ärzten vorgenommenen Studie hervor, deren Ergebnisse unlängst im „Journal of Thoracic and Cardiovascular Surgery“ (Bd. 131, S. 1236) veröffentlicht worden sind. In die Untersuchung hatte man insgesamt 328 Patienten mit bösartigen Wucherungen der Niere, des Darms oder der Brust einbezogen. In deren Lungen befanden sich bis zu 124 Metastasen.
Bei 93 Prozent der Patienten mit einseitigem und 75 Prozent jener mit beidseitigem Lungenbefall gelang es, alle tastbaren Wucherungen zu beseitigen. Fünf Jahre später waren in diesen Kollektiven noch 41 Prozent der Patienten am Leben. Bei den Kranken, deren Lungen besonders viele Metastasen aufgewiesen hatten, war die Sterblichkeit allerdings schon deutlich höher. Sie lag aber noch weit unter der von jenen Patienten, die eine Chemo- und Strahlentherapie erhalten hatten, weil ihre Metastasen nicht vollständig entfernt werden konnten. In dieser Gruppe überlebten nur sieben Prozent fünf Jahre lang.
Als besonders düster bezeichnete der Coswiger Thoraxchirurg die Situation von Frauen mit auf die Lunge übergegriffenem Brustkrebs. Hier würden die Streuherde im Atemorgan oft rein zufällig entdeckt und dann häufig nur mit Chemotherapie angegangen. Von den wenigen Betroffenen, die sich irgendwann an ein thoraxchirurgisches Zentrum wenden, hätten viele schon etliche - teilweise fünfzig und mehr - chemotherapeutische Behandlungszyklen hinter sich. Enorm wichtig erscheint es vor diesem Hintergrund, der frühzeitigen Diagnose und Therapie von Lungenmetastasen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

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